# Hinter den Büschen gebetet

Cornelia wuchs ohne christliches Elternhaus auf und kam ins Internat – weit weg von jedem christlichen Umfeld. Dort betete sie mit einer Mitschülerin heimlich hinter den Büschen und merkte: In Jesu Nähe sind wir richtig.

Erzählt von Cornelia.

## Themen

- [Lebenszeugnisse](https://storyc.creedle.io/topics/lebenszeugnisse)
- [Gottes Gegenwart](https://storyc.creedle.io/topics/gottes-gegenwart)
- [Bibellesen](https://storyc.creedle.io/topics/bibellesen)
- [Christ in der Welt](https://storyc.creedle.io/topics/christ-in-der-welt)
- [Unerfüllter Kinderwunsch](https://storyc.creedle.io/topics/unerfuellter-kinderwunsch)

## Bibelstellen

- Psalm 73,28

## Video

Dauer: 4:13 Minuten

- [MP4](https://api-storyc.creedle.io/assets/7773/video/ba4e790c499845ce842c9597462e97fa/mp4/ba4e790c499845ce842c9597462e97fa_720.mp4)
- [HLS-Stream](https://api-storyc.creedle.io/assets/7773/video/ba4e790c499845ce842c9597462e97fa/hls/ba4e790c499845ce842c9597462e97fa.m3u8)
- [Untertitel (de)](https://api-storyc.creedle.io/assets/7773/captions.de.vtt)

## Transkript

Ja, also ich bin aufgewachsen in 'ner Familie, die kein christliches Umfeld war, aber doch ein Stück weit die Großeltern haben Wert drauf gelegt, zumindest dass man beim Essen betet. Und dann hab ich Geschwister gehabt, die wesentlich älter waren. Die haben Kinderstunde und Jungschar gehalten und es hat mich immer als Kind schon interessiert, da mitzugehen und da mitzuhüpfen und einfach dabei zu sein, Lieder zu singen und fröhlich zu sein. Es hat mich weniger im ersten in der ersten Jahre interessiert, was erzählt wurde, sondern einfach von zu Hause wegzukommen und unterhalten zu sein, so wie das bei vielen Kindern eigentlich ist. Und später war das dann so, dass ich in ein Internat musste, weil ich ganz schlecht in der Schule war und es war das völlige Out von irgendeinem christlichen Umfeld. Und da hab ich mir sehnlichst gewünscht, es würde da plötzlich jemand auftauchen und auch irgendwie christliche Inhalte vermitteln oder oder mir zeigen oder eine Freundin sein oder so. Und tatsächlich ist nach einem Jahr eine Schülerin gekommen mit dem gleichen Anliegen und letztendlich haben wir uns zusammengetan, haben hinter den Büschen gebetet. Und es war von uns beiden ganz wichtig, aha, in Jesu Nähe sind wir richtig. Und das hat sich in meinem Leben fortlaufend auch im Urlaub immer wieder bestätigt. Wenn ich auch mal im Urlaub war, so ohne Kirche, ohne Gemeinde, war mir der Wunsch, einfach in eine Gemeinde zu gehen und weiter von Jesus zu hören und ihn kennenzulernen und auch weiter selbstständig, Christ zu sein, nicht nur unterhalten zu sein von irgendjemand. Aber ich hab im Lauf der Jahre gemerkt, wenn ich in der Bibel les und wenn ich mich begleiten lass, auch durch Kinderstunde und Jungschar und Bibelstunden oder Bibellesen mit anderen zusammen, dass das hilft, in der Nähe Jesu zu bleiben. Und das hat sich in der Ehe letztendlich fortgeführt und in dem im weiteren Lebenslauf auch, auch bei Hürden, Unfälle waren und und so weiter, ja, wo wir gespürt haben, auch als Ehepaar, Jesus begleitet uns, auch wenn die Not manchmal auch tief war. Wir haben lange keine Kinder bekommen. Letztendlich haben wir Zwillinge bekommen und noch zwei dazu hinterher. Und es war einfach ein großes, ein übergroßes Geschenk, dass das so hat sein dürfen. Und auch sonst andere Umstände haben dazu beigetragen, immer in der Nähe von Jesus bleiben zu können. Also ich kann nicht sagen, dass sich mein Leben gleich grundsätzlich verändert hat, aber ich hab gespürt, dass ich bei weltlichen oder oder Partys oder irgendwelchen Dingen, dass ich keinen Zugang gefunden hab und mich auch nie wohlgefühlt hab. Zum Beispiel im Schullandheim war mal ein Tanzabend und mit furchtbar lauter Musik und ich hab mich einfach überhaupt nicht wohlgefühlt und hab mir letztendlich sagen müssen, ich glaub, ich gehör da gar nicht so richtig dazu. Was das für mich bedeutet hat, muss das aber, denke ich, für niemand anders die gleiche Bedeutung haben. Aber so war's für mich und es hat sich auch im Lauf meines Lebens für mich, mein persönliches Leben bestätigt, dass ich nicht überall dabei sein brauch und auch nicht alles miterlebt haben muss, zu sagen, ich möchte mit Jesus leben. Es lohnt sich auf jeden Fall, mit Jesus zu leben. Das gibt meinem Leben und unserem Leben auch als Ehepaar eine Struktur. Wir lesen jeden Morgen in der Bibel und das ist unser höchstes Glück, auch zusammen die Zeit zu haben, jetzt auch, wo wir älter sind, Zeit zu haben, als Ehepaar zusammen Bibel zu lesen und auch weiterhin zu lernen, was in der Bibel steht, dass Gott den Menschen zu seiner Ehre geschaffen hat. Und nicht, dass ich einfach so auf der Erde leb, wie ich grad so mag, sondern dass er für jedes Menschenleben und auch für unsers ein Plan hat. Und das entdecken wir immer wieder, auch dem zu folgen, was was in der Bibel steht und in den Bibellesehilfen, die man dazu bekommt, dass uns offenbart wird, was dazugehört.

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Quelle: https://storyc.creedle.io/story/hinter-den-bueschen-gebetet (veröffentlicht: 2026-10-15T14:31:16.986870Z)