Tomislav hörte als Kind kaum von Gott – bis er im CVJM zum ersten Mal biblische Geschichten kennenlernte. Als Jugendlicher fragte er nach dem Sinn seines Lebens und bat Gott, in sein Leben zu kommen.
- Dauer
- 1:56
- Veröffentlicht am
- 16. Oktober 2026
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Transkript
Ich bin Tomislav Jerkovic. Bin aufgewachsen in einem katholischen Elternhaus. Mein Vater und meine Mutter waren katholisch, haben sich aber früh scheiden lassen, als ich drei Jahre alt war. Ich hab dabei dann auch nicht so viel über den Glauben und über Gott gehört. Das war eher son Randthema bei uns. Es war dann eher, dass ich durch ein CVJM bei uns in der Gegend mehr von Gott erfahren habe. Dort hab ich biblische Geschichten gehört zum ersten Mal. Dort bin ich hingegangen, Sport zu machen, hab mich wohlgefühlt. Die Mitarbeiter waren klasse. So hab ich gemerkt, dass, ja, dass es Gott gibt und dass er auch Interesse an mir hat. Dann vergingen ein paar Jahre allerdings. Und als Jugendlicher hab ich mir noch mal neu die Frage gestellt: Warum bin ich hier? Was soll das Ganze? Was ist der Sinn meines Lebens? Und in der Zeit hab ich auch ein Gebet gesprochen zu Gott und ihn ja gefragt, ob er in mein Leben kommt, was tut, was verändert. Und er hat das Gebet erhört, hat eine Person geschickt, meinen Onkel aus Kroatien, der vorbeikam, der nach mir gefragt hat und sich erkundigt hat. Für mich war das son son Akt Gottes, dass er etwas Gutes getan hat, mit dem ich gar nicht gerechnet habe. Und dann hab ich angefangen, in der Bibel zu lesen. Hab einfach selber angefangen, im Neuen Testament zu lesen. Und Gott hat mich da sehr angesprochen. Ich hab gemerkt, ich kann ihm hier näherkommen. Er hat mir Frieden geschenkt. Da, wo ich Konflikte hatte, wo ich Zorn hatte innerlich, hat er mir einfach neue Hoffnung gegeben, Frieden gegeben. Und so bin ich ihm immer nähergekommen. Und so hab ich zu Jesus gefunden. Und etwas später durfte ich dann auch zu einer Freikirche finden, wo ich eingeladen worden bin zur Jugend, wo ich gemerkt habe, hier kann ich wirklich meinen Glauben leben. Hier kann ich beten, hier kann ich die Bibel lesen, mich austauschen. Hier bin ich zu Hause und da bin ich geistlich gewachsen und aufgeblüht dann als junger Erwachsener.






