In ihrer Ausbildung zweifelte Hanna an Gott und litt unter einem Chef, der sie spüren ließ, dass sie nicht genügt. Auf einer Freizeit in Budapest fand sie ein neues Ja zu Jesus – und begann, für ihren Chef zu beten.
- Dauer
- 3:47
- Veröffentlicht am
- 15. Oktober 2026
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Transkript
Also ich bin in 'ner christlichen Familie aufgewachsen und hab einfach ganz normal kennengelernt, wie wie Jesus ist und wer Jesus ist. Und bin dann auch in dieser ganzen Jugendkreiszeit und im Jugendkreis gewesen und kannte alles über den Glauben. Und dann hab ich angefangen, in der Apotheke meine Ausbildung zu machen zur Apothekenhelferin und hatte da einen ganz schrecklichen Chef und hab überhaupt Jesus auch gefragt, gibt's dich überhaupt? Hab das Ganze in in Zweifel gestellt, hab alles infrage gestellt. Ja, das war so mein Leben, bevor ich Jesu Liebe noch mal richtig kennengelernt hab. Ja, in dieser ganzen Zeit bin ich auf eine Freizeit gefahren und wollte da auch ganz alleine hin. Ich wollte, dass niemand dabei ist. Ich wollte einfach für mich sein, wollte wirklich, ich bin echt auf die Suche gegangen und hab Gott noch mal gefragt, boah, wenn's dich wirklich gibt, will ich dich jetzt in dieser Freizeit wirklich kennenlernen. Auf dieser Freizeit hatten wir ein Nachmittag frei. Ich bin dort durch diesen Park gelaufen. Wir waren in Budapest, genau. Und ich bin durch diesen Park gelaufen. Es gab son Riesenschlosspark und ich hab echt Gott wirklich gefragt, boah, ich will dich erleben. Ich will das, was ich all die Jahre kennengelernt hab, über dich wirklich ganz genau erleben. Ich bin da gelaufen und dann kam auf einmal ein Bild von einem, also ich hab dann auf einmal son Baum gesehen und in diesem Baum war dieser Baum hat geblüht, der war voll mit Strahlen, von grünen Blättern, aber auch ein vertrockneter Ast, der so richtig vertrocknet war. Und ich hab irgendwie das Gefühl gehabt, ja genau, so bin ich. Bin in diesem ganzen grünen lebenden Baum, aber ich selbst bin vertrocknet. Und das ist mir total bewusst geworden in diesem Moment. Hab dann zu Gott gesagt, okay, also wenn's dich wirklich gibt, dann will ich heut Abend die Möglichkeit haben, ein ganz neues Ja zu dir zu finden. Diese Möglichkeit gab's tatsächlich. Es fand abends eine Veranstaltung am Feuer statt und dieser Pastor, der dort geredet hat, hat gesagt, ja, vielleicht fühlst Du dich manchmal wie son, ja, Holzstück, was verbrannt ist. Dann biet ich dir heute an, dass Du dir ein neues Holzstück nimmst und als Bild einfach ins Feuer wirfst, dass Du wieder ganz neu Feuer fängst. Und es war so cool, das hab ich gemacht. Und in dem Moment wurde dann noch ein Lied gespielt: „Jesus, zu dir kann ich so kommen, wie ich bin. Du hast gesagt, jeder, der will, der kann kommen zu mir“, so ungefähr von diesem ganzen Slang. Und das hat mich so berührt. Es wurd mir so, ja, es hat sich total was verändert, auch in meinem Herzen. Und das hab ich mit nach Hause genommen und so bin ich nach Hause gefahren. Also in meiner Ausbildung zur Apothekenhelferin hatte ich einen ganz furchtbaren Chef, der mir immer das Gefühl der Ablehnung gezeigt hatte. Also er hatte mir immer das gezeigt, ich bin nicht gut genug. Das, was ich leiste, ist nicht gut genug. Und ich hatte richtig, richtig ein Hass auch auf ihn. Überhaupt dieses ganze Thema Ablehnung, mich selbst abzulehnen, das war, ja, es war ein starkes Thema in mir. Und ich hab angefangen, für diesen Chef zu beten, ihn zu segnen. Und dadurch hat sich mein Blick für ihn wahrscheinlich verändert, mein Blick auf mich selbst. Ich hab meine Identität nicht mehr in ihm gesehen, sondern hab gemerkt, nee, Gott hat dich wert, hat mich wertvoll gemacht. Er liebt mich so, wie ich bin. Und ich brauch mich nicht abhängig machen von all diesen negativen Gedanken und Lügen. Und das das war wirklich eine ganz krasse Veränderung. Dieser Chef war auf einmal sehr nett zu mir. Dieses letzte Jahr in der Apotheke, es war genial und ich konnte all das einfach immer wieder abgeben und das merk ich bis heute. Dann, wenn ich's Gefühl hab, ich fühl mich nicht wertgeschätzt, ich hab's Gefühl, da sind Gedanken wie Ablehnung, dann schau ich zu Gott und sag, nee, er liebt mich und ich darf zu ihm kommen mit all meinen Problemen und das ist einfach für mich das Größte.








